Samstag, 06 Mai 2017 15:46

Baustellenparty für Digitales Gründerzentrum DGZ im Koboldblock

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DGZ 348 webIngolstadt | Das Warten hat ein Ende. Mit einer Baustellenparty am 16. Mai wird im sogenannten Koboldblock, im Zentrum der Innenstadt, der Interimsstandort für das Digitale Gründerzentrum der Region Ingolstadt (DGZ) offiziell präsentiert.

Der neue Geschäftsführer Franz Glatz wird an diesem Abend nicht nur sich selbst vorstellen, sondern auch das Logo, den neuen Namen und das zukünftige Erscheinungsbild des DGZ. Im letzten Herbst gab es dazu eine Bürgerbeteiligung und viele, kreative Vorschläge. Wir sind gespannt.

Gründungsinteressierte können an diesem ersten offiziellen Abend bereits mit den DGZ-Partnern, anderen Startups, den Medien und der Politik netzwerken.

Baustellenparty im DGZ im Erdgeschoß im Koboldblock
Dienstag, 16. Mai 2017, ab 18.30 Uhr
Am Stein 9, Ingolstadt

www.dgz-ingolstadt.de

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Wie das DGZ künftig das kreative Ingolstadt mit beleben könnte und von der chancenreichen Lage mitten in Stadt, an der kreativen Nord-Süd-Achse schreibt K10 DGZ im Koboldblock | Belebung von Innenstadt und Szene.

Und hier aus dem Newsletter der Stadt Ingolstadt zum Projekt

"Das Digitale Gründerzentrum (DGZ) wird in den historischen Kavalier Dallwigk auf dem Gießereigelände einziehen. Doch dafür sind umfangreiche Sanierungs- und Bauarbeiten nötig, die noch ein paar Jahre in Anspruch nehmen. Eigentlich war geplant, dass das DGZ bis dahin als Interimsräumlichkeiten die Reithalle im Klenzepark bezieht. Nachdem die Kosten dafür allerdings recht hoch ausfallen, konnte die Stadt eine andere Immobilie finden, die nicht nur günstiger ist, sondern auch mitten in der Stadt. So soll das DGZ nun zunächst im so genannten „Koboldblock“ Am Stein beheimatet werden.
Ende des vergangenen Jahres hatte der Stadtrat bereits einstimmig die Nutzung der Reithalle als Interimsräumlichkeit bis zum Abschluss der Baumaßnahmen am Kavalier Dallwigk zugestimmt. Die INKoBau GmbH wurde mit den Erschließungsmaßnahmen zur ganzjährigen Nutzung der Reithalle beauftragt. Dazu wurden ein Baukostenzuschuss von 232.000 Euro sowie Kapitaleinlagen in Höhe von 368.000 Euro bewilligt. Im Februar hat die Immobilien Freistaat Bayern, der die Reithalle gehört, der Stadt nun die Bedingungen für die Interimsnutzung des Gebäudes sowie die Höhe des Mietzinses mitgeteilt. In der Summe würden sich die Kosten um weitere 100.000 Euro erhöhen, die allerdings weder durch den genannten Stadtratsbeschluss gedeckt sind, noch von der INKoBau oder DGZ GmbH finanziert werden könnten. Hinzu kommt eine Rückbauverpflichtung für alle geplanten Einbauten nach Ende der Nutzungsdauer. Damit ist dann auch die geplante städtische Folgenutzung nicht mehr möglich. Weil die Reithalle zudem aufgrund der Raumhöhe und der Energieeffizienz ohnehin nicht optimal für den Betrieb des DGZ ist, hat sich die Stadt nach alternativen Räumlichkeiten umgesehen – und wurde an der Ecke Am Stein / Schulstraße fündig.

Im so genannten „Koboldblock“ können neben zwei Läden im Erdgeschoss unter anderem für öffentlich orientierte Nutzungen auch Büroräume im zweiten Obergeschoss angemietet werden. Insgesamt stehen rund 700 Quadratmeter Nutzfläche zur Verfügung. Die Räume bieten nach Einschätzung des designierten Geschäftsführers der DGZ GmbH, Franz Glatz, im Gegensatz zur Reithalle sehr gute Bedingungen für den Interimsbetrieb und lassen auch das gewünschte Wachstum des DGZ zu. „Der Standort im Stadtzentrum führt zudem zu einer deutlich höheren Wahrnehmung des Digitalen Gründerzentrums durch die Bevölkerung. Öffentliche Angebote des DGZ werden dies zusätzlich unterstützen“, erklärt Oberbürgermeister Christian Lösel. Die Räume können für vier Jahre mit einer jährlichen Verlängerungsoption angemietet werden. Für den Ausbau werden voraussichtlich Gesamtkosten von rund 150.000 Euro anfallen. Die bereits angefallenen Kosten für die Machbarkeitsuntersuchung der Reithalle (25.000 Euro) werden von der Stadt Ingolstadt getragen. Im Gegenzug ist der ursprünglich geplante Baukostenzuschuss von 232.000 Euro nicht mehr notwendig. Und auch zur Finanzierung der Ausbaukosten braucht die INKoBau nun nur noch die genannten 150.000 Euro – und keine 368.000 Euro wie bislang vorgesehen."

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