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Das geplante Freihandelsabkommen zwischen Europa und den USA ist (auch) ein wichtiges Thema für die Kultur. Mit TTIP ist die öffentliche Kulturförderung in Gefahr.

Wir fördern Kultur - auch wenn sie keine Gewinne erzielt - um kulturelle Identitäten zu schaffen und kulturelle Vielfalt zu bewahren  Auch Bayern bekennt sich ausdrücklich zum Kulturstaat. Die Filmförderung ist durch TTIP gefährdet, ebenso die Buchpreisbindung und der öffentliche Rundfunk, und die Konsequenzen für andere Bereiche der Kulturförderung sind völlig unklar.

Gemeinsam mit Künstlerinnen und Künstlern warnen Kulturpolitiker aller Parteien daher vor den weitreichenden Folgen, die dieses Abkommen für die kulturelle Infrastruktur in Deutschland hätte und fordern, den gesamten Kulturbereich und die Audiovisuellen Medien aus dem Abkommen heraus zu nehmen. Doch ist das überhaupt möglich?

Der Kunstverein Ingolstadt lädt zusammen mit der KEB ein,  zu einem Vortrag mit Harald Klimenta (Attac). In der anschließenden Diskussion wird es auch über die kulturelle Seite von TTIP gehen.

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