k10 redaktion

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Batterie Jordan Weinfurtner Parthum 3482Ingolstadt | Batterie 94 - reloaded. Die Künstler Markus Jordan, Tom Parthum und vor allem Ines Weinfurtner (Swept-Away-Gastronomin), haben den alten Festungsbau am Künettegraben geöffnet und erfüllt - mit Licht, Leben und Kreativität, mit Ateliers, Bar, Bühne, Bienenvölkern und offenen Möglichkeitsräumen für Ingolstadts freie Kulturszene. Die Drei (Foto) haben es als Privatleute angepackt und viel in die Idee einer Kreativgemeinschaft investiert. Monatelange viel eigene Arbeit und viel Geld. Es waren umfassende Umbauarbeiten notwendig um Raum, Licht, Luft zu gewinnen. Wände wurden eingerissen, um die Fenster frei zu machen, Böden verlegt, selbst die Elektronik wurde erneuert. Der hiesige Polizeisportverein, er ist Hauptmieter und der direkte Nachbar der Batterie, hatte das Gebäude seit den 70er Jahren an verschiedene Gastronomen untervermietet, zuletzt war es eine Discothek gewesen, die nach Razzia geschlossen worden war.

Kreativzentrum mit Dachgarten, altem Baumbestand, zentral gelegen

Dann erfuhr Ines Weinfurtner vom Leerstand und erfüllte sich mit Jordan und Parthum den Traum eines gemeinsamen Künstlerhofes, einer Kreativgemeinschaft. Weinfurtner ist gelernte Elektrikerin und die Wirtin des Swept-Away. Sie arbeitet künstlerisch mit Holz, Skulptur und Farbe. Lichtkünstler Markus Jordan stieg mit ein und schuf sich und der Glow Connection einen Kreativarbeitsplatz. Für ihn ist nicht nur die Gemeinschaft ein Traum, sondern vor allem der große Dachgarten. Ein Wald mitten in der Stadt. Tom Parthum hat sein Atelier per plex aus der Donaustraße 1 hierher verlegt. Die zentrale Lage – 4 Min. vom Rathausplatz, vom Swept Away oder Stadttheater entfernt – ist für alle immer noch kaum zu glauben. Ein Traum.

sven catell 348Ingolstadt | Zauberkünstler Sven Catello spielt am 18. Juni sein aktuelles Programm „Apfel, Zitrone und andere Überraschungen“ zum letzten Mal in diesem Jahr. Die Vorführung soll Zauberkunst auf intensive Art zeigen, so dass die maximal 48 Zuschauer so nah wie möglich am Geschehen sitzen können. Alle sind in die Vorstellung einbezogen und erleben Magie auf höchstem Niveau, die Zuschauer sind nicht mehr als drei Meter vom Geschehen entfernt. So entsteht eine unglaublich dichte Atmosphäre.

Seit fast bereits 10 Jahren läuft das Erfolgsprogramm des Ingolstädter Zauberkünstlers Sven Catello. Mittlerweile gibt es drei unterschiedliche Programme. Mit dem Restaurant im Stadttheater hat Sven Catello den idealen Partner für die Kombination aus Zaubershow und kulinarischem Genuß gefunden. Hier haben die Gäste nun immer vor Ort die Möglichkeit zwischen drei Hauptgängen zu wählen. Sven Catello zeigt Zauberkunst ganz nah am Publikum, das in einer „Arena“ um den Künstler sitzt und ihm so genau auf die Finger schauen kann. Zusammen mit den Zuschauern vollbringt Sven Catello magische Wunder, liest Gedanken, erzählt skurrile und persönliche Geschichten und zeigt physikalische Unmöglichkeiten. Eine einzigartige Kombination aus gutem Essen in fantastischer Atmosphäre und Zauberkunst der intensiven Form. Im Preis inbegriffen ist ein 3-Gang-Menü.

Karten und aktuelle Informationen findet man auf www.catello.de, bei den Donau Kurier Geschäftsstellen, im Westpark und der Touristeninformation am Hauptbahnhof.
Bild: (c)Sven Catello

DMM 348Ingolstadt | Museumsdirektorin Dr. Marion Ruisinger hatte es richtig eingeschätzt: Ingolstadt ist neugierig auf das Gebäude des renommierten Architekten Volker Staab (Berlin). Also lud sie ein zum „Preview Architektur pur“, um den noch leeren Erweiterungsbau zum Dt. Medizinhistorischen Museum zu besichtigen, der bereits als ein Kleinod zeitgenössischer Architektur bezeichnet wird. Ausdrucksstark, ohne mit dem prächtig barocken Hauptgebäude zu konkurrieren, zurückhaltend, ohne sich klein zu machen und im Inneren mit allem, was ein Museumgebäude heutzutage braucht: barrierefrei, ausreichend Funktionsräume, neuer Ausstellungsbereich, Café und Museumshop, hell, großzügig, einladend.

Ingolstadt mit Wow-Effekt!

Das Erweiterungsgebäude besticht vor allem durch den spektakulären Panoramablick, den man durch das sieben Meter breite Fenster im ersten Stock gewinnt. Die historische Altstadt, das Ingolstädter Münster, der Anatomie-Garten zeigen sich hier geradezu mit einem „Wow-Effekt“, so Marion Ruisinger. Ingolstadts Geschichte auf einen Blick, ohne Flat-Screen und 3-D-Animation, als eindrucksvolles Original. Auch die Hohe-Schule gehört mit zu diesem Bild. Ruisinger spricht vom akademischen Dreieck von Ingolstadt, das das Münster als Universitätskirche, die Hohe-Schule als ehemaliges Universitätsgebäude und die Alte Anatomie mit dem Medizinischen Garten bilden. Sie hatte diesen Blick ausdrücklich als Wunsch an die Architektur-Büros gerichtet, die sich am Wettbewerb beteiligt hatten. Nur Volker Staab hatte die Idee aufgenommen und absolut eindrucksvoll umgesetzt. Hier werden künftig der Museumsbesuch und Ausstellungsführungen beginnen und so wird Ingolstadt sicher nachhaltig im Gedächtnis bleiben.

Claudia Hoepp 348bIngolstadt | Neu in der Innenstadt ist der Knotenpunkt Kunst Stadtmitte, den Claudia Höpp in der Reitschulgasse 6, direkt gegenüber der Ingolstädter Stadtbücherei, jetzt eröffnet hat. Ihre Papeterie hat sich auf Schreibegräte, individuelle Grußkarten und Verpackungen spezialisiert und besonders auch auf Künstlerbedarf. Claudia Höpp ist zudem seit einigen Jahren ausgebildete Instruktorin für Bob-Ross-Malkurse, Tier-, Pflanzen- und Landschaftsmalerei. Erwachsene und Kinder können in ihren Kursen Freude am Malen erleben und sich nach und nach auch weiter entwickeln.

Ihre Geschäfts-Neueröffnung - die Papeterie Höpp war bisher, seit 1996, im Westpark - wurde über das Programm Cityfreiraum Ingolstadt gefördert. Claudia Höpp ist damit die 11. Neugründung in der Stadtmitte, die gezielt von der Wirtschaftsförderung Ingolstadt und IN-City e. V. unterstützt wurde.

stadtraumleben trafo 348Ingolstadt - eine InGOLDcity für Kreative, überhaupt attraktiver für junge, gut qualifizierte Leute. Wirtschaft, Image und freie Kulturszene fördern - damit befasst sich Stadtplanerin Julia Seiler in ihrem Blog StadtRaumLeben. Akzeptanz und Förderung der und des Kreativen, Dialog zwischen Szene und Politik, Interesse der Wirtschaftsförderung an den kreativen Produktionsprozessen, Anerkennen, dass Kulturförderung, Stadtimage und Kulturszene zusammenhängen … und überhaupt auch in  Ingolstadt so etwas wie konkrete Ideen zur Förderung der Kreativwirtschaft, die kleinteilig ist, heterogen und immer in Veränderung.

Julia Seiler ist hier geboren und aufgewachsen, studierte Stadtplanung in Stuttgart. julia seilerSie gehört zu den Ingolstädterinnen, die zum Studium und Arbeiten weggingen und sich mit ihrem Wissen und Aktionen (parking day 2015) weiterhin in ihre Herkunftsstadt einbringen. Ähnlich übrigens wie auch das Kreativ-Kollektiv kurator.in  In ihrem Blog StadtRaumLeben befassen sich Julia Seiler und Olivia Schwedhelm mit Themen rund um Stadt, Stadtleben, Menschen und die vielfältige Nutzung des öffentlichen Raums.

Wir stellen hier einige zentrale Gedanken zur Kreativwirtschaft und Kultur vor und empfehlen unbedingt auch die spannenden Stadtuntersuchungen  InGOLDcity I – VIII .  Die folgenden Zitate sind aus 

InGOLDcity VIII – Akzeptanz und Förderung

  • Dass moderne Firmen junge, kreative und gut ausgebildete Leute suchen, steht fest. Ebenso wie die Tatsache, dass Städte Kulturschaffende und Kreative brauchen, um weiche Standortfaktoren und damit das Image auszubilden. Denn so entsteht eine attraktive Ausstrahlungskraft für Zuzügler und Bürger.
  • Wie kann ein komplexer Organismus wie Kreativwirtschaft und Nischenkultur gefördert werden?
  • Für Stadtverwaltung, Politik und Wirtschaftsförderung ist sie eine unsichere Branche. Außerdem ist Kreativwirtschaft ein sehr kleinteiliger, heterogener Organismus, der unstetig ist, sich ständig verändert und formt. Diese Komplexität macht es sehr schwer, sich mit der Szene auseinanderzusetzen und allgemein gültige Fördermöglichkeiten aufzuzeigen, weil es nicht den einen Ansprechpartner gibt.
  • Dem kann man nicht mit bisherigen Verwaltungsstrukturen gegenüberstehen.
    Bisher gibt es noch keine explizite Zuständigkeit für Kultur- und Kreativwirtschaft und auch keine Richtlinien zur Steuerung dieser Branche.
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  • Was mit Sicherheit aktiv getan werden kann, ist, ein passendes Umfeld mit Anreizen und Freiräumen zu schaffen, um dann zu beobachten, was passiert, ohne die Gewissheit zu haben, dass überhaupt etwas innerhalb kürzester Zeit geschieht.
  • Geduld ist also ebenfalls ein entscheidender Faktor, der aufgebracht werden muss.
  • Elementar wichtig ist, sich auf die Szene einzulassen, sich mit ihrer Denkweise auseinanderzusetzen, verstehen, wie sie gestrickt ist und wie deren Produktionsprozesse ablaufen.
  • (Die Szene) braucht sie absoluten Freiraum, um ihrer Eigenlogik zu folgen und ihrer Dynamik freien Lauf zu lassen. Nur so kann Kreativwirtschaft Impulsgeber für andere Sektoren in der Stadt werden. Drängt man sie hingegen von vorn herein in die Nische der Innovationsbringer und Imageverbesserer, die möglichst zügig ihre Ausstrahlungskraft entfalten sollen, wandert sie ab oder wird im Keim erstickt.
  • Verwaltung und Politikstrukturen müssen sich verändern und öffnen: alle Akteure der relevanten, politischen Ebenen müssten zusammengebracht werden und auch zusammenarbeiten: Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung, Kulturförderung, Verbände, Kammern.
  • (Gebraucht würde dann ein) Vermittler zwischen allen Parteien. Dieser muss von allen Akteuren akzeptiert sein, soll aber seitens der Szene nicht als Stadt oder Verwalter wahrgenommen, sondern als Partner und Berater gesehen werden. Er übernimmt die Aufgabe, Entwicklungsprozesse zu moderieren und eben zwischen allen Parteien zu vermitteln sowie als Anlaufstelle und Sprachrohr für die Szene zu dienen.
  • Viele kreativ Tätige (sind) sektorenübergreifend und sowohl informell als auch innerhalb der etablierten Kultur tätig. Kürzungen des Etats des öffentlich geförderten Kultursektors bedeuten also immer auch Folgen für die informelle Kultur und damit auch für die wirtschaftliche Dynamik der Stadt.
  • Kürzungen des Etats des öffentlich geförderten Kultursektors bedeuten also immer auch Folgen für die informelle Kultur und damit auch für die wirtschaftliche Dynamik der Stadt.

www.stadtraumleben.de

Bottesch 348Ingolstadt | Siebenbürgen | Der bildenden Künstlerin Sieglinde Bottesch wurde jetzt der Siebenbürgisch-Sächsische Kulturpreis 2016 verliehen. Mit dieser höchsten von Siebenbürger Sachsen vergebenen Ehrung werden besondere Leistungen für Wissenschaft und Kunst gewürdigt, 2015 war Peter Maffay damit geehrt worden.

Sieglinde Bottesch wurde für wurden ihre künstlerischen Leistungen gewürdigt, die sie in Rumänien und in Deutschland erbracht hat.

Bottesch, 1938 in Hermannstadt geboren, stellt nach dem 1965 beendeten Studium an der Fakultät für Bildende Künste in Bukarest seit 1967 in Rumänien aus. Nach der Ausreise 1987 setzt sie ihre Ausstellungstätigkeit fort, vor allem in Mittel- und Osteuropa. Bottesch war zunächst als Malerin, danach auch als Graphikerin, Zeichnerin, Illustratorin erfolgreich und, bis 1999, als Kunsterzieherin tätig. Inzwischen befasst sie sich auch mit Skulpturen und dem öffentlichen Raum. Sie ist als engagierte Kunstschaffende bekannt, die sich neben eigenen Ausstellungen auch an Kunst-Projekten und Aktionen beteiligt, sie ist Mitglied im BBK – Berufsverband bildender Künstler Ingolstadt und Obb. Nord.

Herzlichen Glückwunsch zu dieser Auszeichnung!

chris neuburger nbundm grIngolstadt | Architekt Chris Neuburger hatte es mit nbundm* erst kürzlich in das Deutsche Architekturmuseum (DAM) geschafft. Das von ihm realisierte Kulturwerk Halle 9 in Ingolstadt gehörte 2015 zu den 22 besten Bauten Deutschlands und war bis Mai im DAM in Frankfurt ausgestellt!

Jetzt wurde Chris Neuburger sogar in die Jury für den Architekturpreis DAM 2017 berufen. So meldete nbundm* auf der Homepage. Eine weitere, große Anerkennung für den Ingolstädter Architekten.

Neuburger ist auch als Musiker mit der Rockband SLUT erfolgreich unterwegs und vor Ort engagiert im Architekturforum des Ingolstädter Kunstvereins, wenn es um Bauen, Urbanität oder öffentlichen Raum geht.

Einer, den man hören sollte.

K10 gratuliert ganz herzlich und vor allem: Respekt!

mehr lesen ...

Architekturforum | Leergut | Umgang mit Leerständen und Zwischennutzungen

Kulturzentrum 9 im Architekturmuseum

 

 

 

 

 

awallisascreen 348Ingolstadt | Am 4. Juni startet das Internationale Kurzfilmfestival 20 minmax.  Mit der Künstlergruppe A Wall is a Screen wurde dafür schon einmal vorgewärmt und lockte weit über 100 Filmfans auf den Theaterplatz. Denn hier begann die Reise. Dann wurden Mauern und Fassaden der Altstadt zur Leinwand an die ausgesuchte Kurzfilme projiziert und von der Architektur reflektiert wurden. Die Kombination aus Kurzfilmabend und Stadtführung kam, trotz zunächst heftigen Regens, sehr gut an. Das Publikum wurden vom neuen Festivalleiter Marcel Aigner-Spisak kurz begrüßt und dann hieß es schon "folgen sie der Fahne und den leuchtenden Jacken ...".

Die Kurzfilmwoche 20 minmax selbst startet am 4. Juni im Stadttheater/Jungen Theater. 50 internationale Beiträge laufen dieses Jahr im Wettbewerb und konkurrieren um dotierte Preise. 20min|max wird seit 2006 vom „Verein zur Förderung der Filmkultur – Von der Rolle e.V.“ und dem Stadttheater Ingolstadt in Kooperation mit dem Kulturreferat der Stadt Ingolstadt veranstaltet und versteht sich als Plattform für Filmbegeisterte und Filmemacher. Die verschiedenen Spielstätten – Audi Programmkino, Museum für Konkrete Kunst, Altstadtkinos und Stadttheater Ingolstadt – unterstreichen das Konzept der Vielfalt.

AchtungKultur 348Ingolstadt | Die Bedeutung von kulturellen und kreativen Milieus als Standortfaktor ist seit Jahren Thema zahlreicher Publikationen zur Kultur- und Kreativwirtschaft. Vielfältige Unterstützungsmaßnahmen ausdrücklich für diese Wirtschaftsbranchen sind daraus entstanden.

K10 ist ein Projekt, das 2012 aus der kreativen Szene Ingolstadts heraus entstanden ist, mit dem Ziel in Stadt und Region 10 die Kultur- und Kreativwirtschaft zu stärken und sichtbar zu machen. Kreative und ihre Unternehmen werden vorgestellt, das Denken und die Bedingungen von Kultur- und Kreativwirtschaft wird thematisiert, kreatives Arbeiten in Wert gesetzt, ein Netzwerk angeboten. Ein gutes Klima für Kultur und Kreative, dass Wissen über die Besonderheiten von Kreativwirtschaft ist eine wesentliche Bedingung für Stadt, Standort und Wirtschaft – das gilt es zu zeigen.

freifläche THI Dallwigk 348Ingolstadt ist sich einig. Das Digitale Gründerzentrum (DGZ) ist eines der wichtigen Zukunftsprojekte für Stadt und Region. Einstimmig unterstützt der Stadtrat von Ingolstadt das Konzept, das Prof. Walter Schober von der Technischen Hochschule Ingolstadt in einer Sondersitzung des Stadtrates am 3. Mai vorstellte. Makerspace, Coworking, digitale Welten, Gründungsberatung, Innovations- und Eventspaces, Campus-Effekt, viel Know-How und Austausch – das soll künftig für digitale Gründerinnen und Gründer an der Donau bereitstehen, gleich neben der Technischen Hochschule THI, die sich den Digitalen Start-Ups öffnet, Know-how und hochwertige Infrastruktur einbringt.

Einig war man sich im Stadtrat auch, dass ein Gründerzentrum für die Kreativwirtschaft nicht nur die Nähe zur Hochschule brauche, sondern vor allem urban, stadtzentral angesiedelt sein muss. Innenstadtlage, direkt am Uni-Campus, Nähe zur Kreativszene und zur Altstadtgastronomie – das „Gießereigelände“ ist optimal für junge Digitale, für die Gründer, Forscher und ihre Zukunftsprojekte.

Ingolstadts beliebtestes Bauwerk für Zukunftsprojekt

Einen besonderen Charme hat das Gebäude, in dem und um das herum sich das DGZ entwicklen soll, Ingolstadts beliebtestes Bauwerk, das Kavalier Dallwigk mit dem Wasserturm (Foto). Hier liegt auch das Versprechen eines Panorama-Cafés für Alle mit Dachterrasse und schönstem Weitblick auf Ingolstadt und die Donau.

Stadt und Stadtrat haben mit ihrem Beschluss zum DGZ langjährige Überlegungen für Ingolstadts beste Lage neu gedacht, um dem Digitalisierungszentrum die beste Perspektive, in jedem Wortsinn, zu eröffnen. Der Wunsch, hier auch für die Bürgerinnen und Bürger Aufenthaltsqualität zu schaffen ist verständlich und soll mindestens beim Panorama-Café und im Eventbereich erfüllt werden.

Stadt und Region betreiben übrigens seit vielen Jahren gemeinsam das Existenzgründerzentrum EGZ Ingolstadt. Mit Hannes Schleeh ist hier „ein Digitaler“ geschäftsführend, der auch als Autor, Blogger und web-TV-Sektor unterwegs ist und die digitale Szene gut kennt. Auch er plädiert für die Nähe des DGZ zur City und zur Hochschule, obwohl er selbst mit dem EGZ im Gewerbegebiet NO liegt.

Kreative Netzwerke

Neben den studentischen und Hochschulnetzwerken gibt es auch freie Kreativnetzwerke in der Region, wie kurator.in. Sie haben sich an den Stadtrat gewandt und Vorschläge für das DGZ eingebracht, in dem auch sie wichtige Zukunftschancen sehen. Ihnen ist Offenheit und Partizipation bei der Planung wichtig sowie die freie Begegnung von Wissenschaft und Wirtschaft, kleinen und großen Unternehmen im DGZ als "open innovation space" Sie wollen eine „Mischung aus gemeinschaftlichen Arbeitsplätzen, mietbaren Einzelflächen (Büro, Verkauf, Konferenz, Werkstatt- und Ausstellungsflächen), Zugang zu neuen Technologien, Vorträge, Diskussionen und Workshops zu aktuellen Themen aus Technik, Kultur und Gesellschaft vor.  Universell nutzbare Flächen/Formate, in denen sich auch kleine Einzelgewerbe für günstiges Geld ansiedeln können (ein kleiner kulinarischer Markt, Reparaturwerkstätten für Elektronik etc. wären denkbar), um die kulturelle Vielfalt und den Genuss in dieser Stadt zu erhöhen. (...) Wir müssen gemeinsame Kollaboration lernen, lernen uns zu verständigen und eine starke Gemeinschaft zu bilden, um die Herausforderungen der Zukunft meistern zu können.“ Vieles davon ist im DGZ-Konzept mitgedacht oder wurde von Stadtratsfraktionen in die Diskussion eingebracht, wie etwa mehr Partizipation bei der weiteren Entwicklung des DGZ  – und so kam diese Botschaft beim Hochschulpräsidenten an, der für Bewerbung und DGZ-Konzept federführend ist.

Digitalpakt Region Ingolstadt

Am 9. Mai wird zudem der regionale Digitalpakt unterzeichnet, um 16 Uhr im Rathaus. Alle Unternehmen der Stadt und Region können und – so der aktuelle Aufruf von Oberbürgermeister Dr. Lösel – sollen diesen mit unterstützen. Über 100 Firmen haben in den letzten Tagen schon unterzeichnet. Mehr Informationen dazu hier: Digitalpakt Region Ingolstadt.


K10 1

K10 als regionale Plattform für die Kultur- und Kreativwirtschaft unterstützt die Idee eines Digitalen Gründerzentrums. Es ist ein Zukunftsprojekt für Stadt und Region Ingolstadt.

Viel Erfolg!


Mehr lesen ... Digitalkpakt Region Ingolstadt | Regionale Unternehmen sollen unterstützen

Zuletzt Eindrücke vom Gießereigelände mit THI, Uni-Campus, Kavalier Dallwigk. Eine Minute Rundflug über den DGZ-Standort von INflowmotion Ingolstadt

 

Ingolstadts beliebtestes Bauwerk für Zukunftsprojekt Einen besonderen Charme hat das Gebäude, in dem und um das herum sich das DGZ entwicklen soll, Ingolstadts beliebtestes Bauwerk, das Kavalier Dallwigk mit dem Wasserturm. Hier liegt auch das Versprechen eines Panorama-Cafés für Alle mit Dachterrasse und schönstem Weitblick auf Ingolstadt und die Donau – alles fließt.

Stadt und Stadtrat haben mit ihrem Beschluss langjährige Überlegungen für Ingolstadts beste Lage neu gedacht, um dem Digitalisierungszentrum die beste Perspektive, in jedem Wortsinn, zu eröffnen.

Stadt und Region betreiben übrigens seit vielen Jahren gemeinsam das Existenzgründerzentrum EGZ Ingolstadt. Mit dem Hannes Schleeh ist hier „ein Digitaler“ geschäftsführend, der auch als Autor, Blogger und im TV-Sektor unterwegs hat und die digitale Szene gut kennt. Auch er plädiert für die Nähe des DGZ zur City und zur Hochschule, auch wenn er selbst mit dem EGZ im Gewerbegebiet NO liegt.

Kreative Netzwerke einbinden

 

Junge Kreative und Digitale wie kurator.in haben sich über einen offenen Briefe an den Stadtrat gewandt und ihre Vorschläge als Kreativszene für das DGZ eingebracht, in dem sie grundsätzlich Zukunftschancen sehen. Ihnen ist die Offenheit und Partiziption schon bei der Planung besonders wichtig, die freie Begegnung von Wissenschaft und Wirtschaft, kleinen und großen Unternehmen. Sie wollen eine „Mischung aus gemeinschaftlichen Arbeitsplätzen, mietbaren Einzelflächen (Büro, Verkauf, Konferenz, Werkstatt- und Ausstellungsflächen), Zugang zu neuen Technologien, Vorträge, Diskussionen und Workshops zu aktuellen Themen aus Technik, Kultur und Gesellschaft vor. Universell nutzbare Flächen/Formate, in denen sich auch kleine Einzelgewerbe für günstiges Geld ansiedeln können (ein kleiner kulinarischer Markt, Reparaturwerkstätten für Elektronik etc. wären denkbar), um die kulturelle Vielfalt und den Genuss in dieser Stadt zu erhöhen. Das sind Dinge, die wirklich vermögen die Lebensqualität in der Region zu steigern und die in Hinblick auf die Herausforderungen unserer Zeit wie bspw. Klima- oder Flüchtlingskrise zunehmend wichtiger werden. Wir müssen gemeinsame Kollaboration lernen, lernen uns zu verständigen und eine starke Gemeinschaft zu bilden, um die Herausforderungen der Zukunft meistern zu können.“ Viele Funktionen davon sind bereits im DGZ-Konzept mitgedacht, wurde von Stadtratsfraktionen in die Diskussion eingebracht und Unterstützung signalisiert, auch für mehr Partizipation bei der weiteren Entwicklung des DGZ – und so kam auch diese Botschaft beim Hochschulpräsidenten an, der für Bewerbung und DGZ-Konzept federführend ist.

Digitalpakt Region Ingolstadt

Am 9. Mai wird zudem der regionale Digitalpakt unterzeichnet, um 16 Uhr im Rathaus. Alle Unternehmen der Stadt und Region können und – so der Aufruf von Oberbürgermeister Dr. Lösel – sollen diesen mit unterstützen. Über 100 Firmen haben in den letzten Tagen schon unterzeichnet. Mehr Informationen dazu hier: Digitalpakt Region Ingolstadt.

 

K10 als Plattform für die Kultur- und Kreativwirtschaft unterstützt die Idee eines Digitalen Gründerzentrums für die Region Ingolstadt. Viel Erfolg!

 

 

 

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