k10 redaktion

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gruenderpreis2016 preistraeger unterstuetzer348Gründerpreis 2016 - die Jury hat gesprochen und stellte im Kulturzentrum neun die ausgezeichneten Unternehmerinnen und Unternehmer vor. Es ging um Digitalisierung, vegane Ernährung, Kreativwirtschaft, Technologie, Design und Individualität sowie – als Sonderpreis - um das Ganzheitliche.

Oberbürgermeister Dr. Lösel fand nicht nur motivierende Grußworte für die Start-Ups, er warb intensiv für das digitale Gründerzentrum, für das sich die Stadt und Region den Zuschlag erhoffen. Dafür sei auch die Unterstützung der regionalen Wirtschaft wichtig. Er lud die Unternehmen der Stadt und Region ein, sich dem regionalen Digitalpakt anzuschließen und dafür gerne auch am 9. Mai nachmittags zur Unterzeichnung ins Rathaus zu kommen (Anmeldung dafür formlos über die IFG, GF Norbert Forster). Ein anderer Pakt wurde indes am Abend schon geschlossen: der Gründerpreis wird weitere fünf Jahre von seinen fünf Haupt-Kooperationspartnern getragen. Am Tisch für die Förderung der Start-Up-Unternehmen saßen dabei Lydia Nißl für den Donaukurier, Prof. Walter Schober für die Technische Hochschule Ingolstadt, Norbert Forster für die städtische Wirtschaftsförderung IFG, Hannes Schleeh vom Existenzgründerzentrum und Michael Gaßner, Sparkasse Ingolstadt.

Logo gruenderpreisKnapp 20 Jungunternehmerinnen und -unternehmer fiebern dem 27. April 2016 entgegen: An diesem Tag findet um 18.00 Uhr im „Kulturzentrum neun“ die Prämierungsfeier des Gründerpreises Ingolstadt statt. Dieser Wettbewerb richtet sich an kreative Köpfe, die eine Geschäftsidee in einem neu zu gründenden oder bereits existierenden Unternehmen umsetzen wollen. Oder aber sich auf eine Unternehmensnachfolge vorbereiten.
Bei der „Abgabeparty“ im Februar hatten die Bewerber eine Geschäftsidee vorgestellt, jetzt entschied die Jury, besetzt unter anderem aus erfahrenen Experten und Kapitalgebern. Den Gewinnern winken attraktive Preise im Gesamtwert von bis zu 10.000 Euro.

Der Gründerpreis geht weiter!

Im Rahmen der Prämierungsfeier wird auch der neue Kooperationsvertrag für weitere fünf Jahre unterzeichnet. Die bisherigen Förderer sind wieder alle mit an Bord: die Sparkasse Ingolstadt, die Technische Hochschule Ingolstadt, das Existenzgründerzentrum, der Donaukurier und die Wirtschaftsförderung der Stadt Ingolstadt IFG. Die nächsten fünf Jahre Gründerpreis sind also gesichert.

Bereits jetzt können sich Interessierte für den Gründerpreis Ingolstadt 2016/17 anmelden. Weitere Informationen gibt es auf

www.gruenderpreis-in.de.

simone schimpf lars breuerGemeinsam mit dem Künstler Lars Breuer eröffnete Audi ArtExperience jetzt den 8. Audi Kunstraum. Erstmals exklusiv gestaltete der Künstler großflächige Wandarbeiten für das Audi Forum Ingolstadt und das Audi museum mobile. Im Rahmen der Ausstellung „Bildräume und Schrifträume – Lars Breuer und Otto Nemitz“ präsentiert der Audi Kunstraum bis Ende Oktober die Werke, die hierfür in fünf Tagen entstanden sind.

Erlebnis, Erinnerung, Ästhetik

Der Künstler Lars Breuer (*1974) entwarf für das Gebäude „Markt und Kunde“ und das Audi museum mobile großflächige Wandarbeiten, die sich durch starke Schwarz-Weiß-Kontraste und geometrische Kompositionen auszeichnen. Zeitgleich werden in der Kundenlounge der externen Fahrzeugauslieferung Arbeiten des Stiftungskünstlers Otto Nemitz (1935-2012) gezeigt. Auch Nemitz reduzierte bereits früh seine Palette auf Schwarz, Weiß und Grautöne und untersuchte in seinen Zeichnungen und Malereien verschiedene Möglichkeiten, Struktur und räumliche Tiefe in der Zweidimensionalität zu transportieren.

Hubert Klotzeck 348Hubert P. Klotzeck, 49, ist der neue Vorsitzende des Kunstvereins Ingolstadt. Der gebürtige Ingolstädter ist Fotograf und Galerist der Galerie Bildfläche in Eichstätt. Christine Fuchs, die den Kunstverein seit fünf Jahren vorstand, wird sich beruflich verändern und hat das Amt nun übergeben.

Klotzeck war in den letzten Jahren bereits Mitglied des Kunstvereins-Vorstands gewesen. Vor zwei Jahren hatte er seinen Hautberuf aufgegeben und sich mit der Galerie Bildfläche in Eichstätt und als Fotograf selbstständig gemacht. Mit seinem Ausstellungsprogramm hat er die letzten Jahre bereits gezeigt, wie er denkt und arbeitet. Regional gut vernetzt und sucht er aktiv die Kooperation und den Austausch -mit KünstlerInnen nicht nur zur Fotografie, sondern aus allen Bereichen der bildenden Kunst, in freien Kunstprojekten, mit dem professionellen Berufsverband bildender Künstler oder Bands der regionalen Musikszene. Schwierige Themen wie Krieg (aktuell die Ausstellung ZWISCHENSTILLE von Rainer Süflow) oder Klerikales (Wounds von Marc Köschinger) finden beim ihm ebenso Aufmerksamkeit wie Fragen der Ästhetik.  2013 wurde dies mit dem Eichstätter Kulturpreis gewürdigt. In seinem neuen Amt, so Klotzeck, möchte er den Kunstverein Ingolstadt für Junge interessant machen und den Traditionsverein auch in die politischen Diskussioen der Stadt einbringen, etwa in das aktuelle Bündnis “Achtung Kultur” oder zum öffentlichen Raum.

Logo bayernkreativ348

Ingolstadt | Wie lassen sich kreative Ideen unternehmerisch umsetzen? Zu welchem Preis kann ich meine Leistungen anbieten? Am Donnerstag, 8. Dezember 2016, bietet das Bayerische Zentrum für Kultur- und Kreativwirtschaft im Rahmen des bayernkreativTAG Antworten und Lösungsansätze auf Fragen wie diese.
Zu den kostenfreien Beratungsgesprächen sind Gründer/-innen, Freiberufler/-innen und Unternehmer/-innen der Kultur- und Kreativwirtschaft eingeladen. Die Gespräche finden im Kulturzentrum neun in Ingolstadt statt.

Am kommenden bayernkreativTAG erhalten Kultur- und Kreativschaffende im Rahmen von persönlichen und kostenfreien Beratungsgesprächen zentrale Hinweise und Tipps für ihren unternehmerischen Erfolg. Interessierte können sich zu Fragen rund um das passende Geschäftsmodell, wirksame Kundenakquise, geeignete Netzwerke oder die richtigen Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten informieren und individuell beraten lassen.

„Die Kreativen in der Region Ingolstadt stehen vor der Herausforderung ihre schöpferische Arbeit sichtbar zu machen. Die Wirtschaftskraft der Branche ist an einem Automobilstandort wie Ingolstadt schwerer wahrnehmbar. Wir von bayernkreativ wollen die Aufmerksamkeit auf die Potenziale der Branche lenken und deren Vernetzung steigern, um damit den Wirtschaftssektor nachhaltig zu fördern“, beschreibt Berater Oliver Wittmann (Foto) seine Aufgabe.

Zu den Gesprächen sind Gründer/-innen oder Kleinst- und Kleinunternehmen aus den Bereichen Architektur, Design, Musik-, Film- und Rundfunkwirtschaft, Kunst- und Buchmarkt, Software- und Games-Industrie, Darstellende Künste sowie Presse und Werbemarkt eingeladen.

Auf einen Blick
bayernkreativTAG - Beratung und Vernetzung für Kultur- und Kreativschaffende
Nächster Termin am Donnerstag, 8. Dezember 2016, Einstündige Einzeltermine finden von 11:30 bis 15:30 Uhr statt.
Kulturzentrum neun, Elisabethstraße 9a, 85051 Ingolstadt.
Das Angebot ist kostenfrei.

Anmeldung und Terminvereinbarung
www.bayern-kreativ.de/ingolstadt/


Oliver Wittmann 180Über das Bayerische Zentrum für Kultur- und Kreativwirtschaft
bayernkreativ berät Kultur- und Kreativschaffende in individuellen kostenfreien Beratungsgesprächen und Workshops an 18 Standorten in ganz Bayern. bayernkreativ ist Kooperationspartner für Institutionen, Netzwerke und Initiativen, um die Wirtschafts- und Innovationskraft der über 40.000 bayerischen Kultur- und Kreativunternehmen zu stärken und sie untereinander sowie mit anderen Branchen der bayerischen Wirtschaft zu vernetzen. Es ist eine Initiative des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie und wird von der Bayern Innovativ GmbH in Nürnberg getragen.

Weitere Informationen
www.bayern-kreativ.de und www.facebook.com/bayernkreativ

 

 

DPD Ingolstadt Marc c VOX ITV Studios 348Marc Köschinger ist bildender Künstler, Fotograf und Dozent an der Uni Eichstätt, und überregional bekannt durch das Schmetterlingshaus in Eichstätt oder die Gestaltung eines Peter-Maffay-Tourbusses. Jetzt möchte er sich auch als Gastgeber und Hobbykoch ins Gespräch bringen. In der Woche vom 29. März bis 1. April tritt er zusammen mit drei Anderen aus Ingolstadt in einen kulinarischen Wettstreit, täglich um 19 Uhr im TV.

In der Dinner- Woche wollen vier HobbyköchInnen aus Ingolstadt zeigen, dass ihre Heimatstadt nicht nur für gute Autos, sondern auch für köstliche Küche bekannt ist. Mit dabei sind: Investmentmakler Jürgen (41), Hair-Stylistin Jeannine (31) und Fachkosmetikerin Rosalie (40). Mit vier sehr unterschiedlichen, aber gleichermaßen ambitionierten Menüs gehen sie ins Rennen - zünftig, italienisch, französisch, edel und exotisch.

Marc Köschinger fiel seinen Mit-Kandidaten schon durch seinen eigenwilligen und sehr trockenen Humor auf: „Ein Wahnsinn, der Typ“, so Kosmetikerin Rosalie über den Künstler. Köschinger ist in Südamerika aufgewachsen und hat damals auch das Leben der indigenen Bevölkerung im Urwald kennengelernt. Er will seinen Gästen aus diesem Grund die Speisen seiner Kindheit näherbringen. Seine Menüfolge

altstadttheater bild348Der Vorstand des Vereins Proszenium als Träger des Altstadttheaters Ingolstadt sucht einen Nachfolger für Johannes Langer ab der neuen Spielzeit 2016/2017, die Anfang September 2016 beginnt. Der Vorstand freut sich, dass eine kompetente Findungskommission für diese Aufgabe gefunden werden konnte. Diese besteht aus der Gründerin des Altstadttheaters, Ingrid Cannonier, der Leiterin des Kulturkanals Ingolstadt, Dr. Isabella Kreim und dem Intendanten des Stadttheaters Ingolstadt, Knut Weber. Die Findungskommission wird dem Vorstand des Vereins Proszenium Ihre Vorschläge bis Mitte April zur Entscheidung vorlegen.

Interessenten an der Position der künstlerischen Leitung dieses seit 10 Jahren erfolgreichen privaten Theaters in der Kanalstrasse werden gebeten sich bis zum 8. April 2016 an die Findungskommission zu wenden unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

Bild ©altstadttheater ingolstadt

 

 

studiofamos 348Upcycling. Kennt man. Kennt man? | Markus Ofner zeigt aktuell im STUDIO FAMOS - dem neuen Pop-Up Store für Design von schnellervorlauf – seine Produktlinie PRODUKAT upcycling design. Sigrid Diewald hat dafür ihre Agentur in der Harderstraße 22 geöffnet. Julia Well, Team schnellervorlauf, hat den ersten Pop-Up Store konzipiert und den Industriedesigner Markus Ofner noch einmal zurück nach Ingolstadt geholt. Er hatte hier einige Jahre gearbeitet, zunächst bei Uedelhoven Studios und dann als Vorentwickler und Trendscout bei AUDI Ingolstadt. Seit 2015 arbeitete er nun zusammen mit dem sozial-ökologischen Unternehmen BAN Graz als Designer unter seinem eigenen Label Produkat. www.smartcitypartner.at

JohannesHauser ChristianSilvester 348Johannes Hauser hat mit seiner Ausstellung „nach oben“ viel  positive Resonanz bekommen. Das Konzept des Fotografen, durch die Perspektive eines extremen Weitwinkelobjektives senkrecht nach oben zu blicken, hat die Besucher in der Harderbastei begeistert. Die Schönheit, das Ornamentale und teils Erhabene hat fasziniert.

Doch es war nicht nur die Ästhetik. Es war vor allem, dass ein zweiter und dritter Blick auf die Bilder auch noch viel Spannendes bereithielt: Entstehungsgeschichten aus dem Bundestag, Sehnsuchtsorte wie hohe Wälder oder Fußballstadien, lokale Kirchen und Moscheen, Zeitgeschichte aus Dresden ... Die Vielschichtigkeit, die der Künstler selbst mitbringt - er arbeitet als Journalist und ist studierter Soziologe - zeigte sich auch in seinen Bildern. Und er machte sie zugänglich über die Zusammenarbeit mit dem Institut für digitales Lernen Eichstätt. Informationen zum "Making of" gab es über QR-Codes, die zu einer Website führten: einfach zu handhaben, gut gemacht und auch von der Optik so gut umgesetzt, dass das hohe Niveau der Fotografien gehalten wurde. Man konnte einfach nur die Bilder genießen, oder eben mehr erfahren - großartig!

Auch die zahlreich erschienen Ingolstädter Fotografen zeigten sich bei der Eröffnung beeindruckt von der Idee und Umsetzung. Bemerkenswert, so der Tenor,  dass es tatsächlich noch gelingt, neue Perspektiven auf die Welt zu eröffnen. In unserer Nachlese einige Bilder vom Abend und zwei besonders schöne Beiträge zur Ausstellung:

verknuepft und gewebe„Gut vernetzt“ zu sein ist ein Grundmuster unserer Gesellschaft geworden. Doch auch wenn es sich um gewebte Stoffe, geknüpfte Teppiche oder andere textile Strukturen handelt, ist es nicht nur Gewebe sondern immer auch soziales Gewebe. Kulturtechnik, Herkunft, Nachhaltigkeit, Entstehungsgeschichte(n) sind immer ein sozialer Zusammenhang, von dem sich dem das Material nicht lösen kann.

Die Menschen seien ständig dabei, sich selbst, miteinander oder stoffliche Fäden und Fasern zu verknüpfen, so der Gedanke von Museumskuratorin Dr. Theres Rohde. So entstünden Stoffe und Netzwerke, textile und soziale Gewebe. Eröffnet wurde das Kunstfestival GEWEBE. Textile Projekte im Museum für Konkrete Kunst (MKK), zusammen mit der Ausstellung „verknüpft“ der deutsch-iranischen Künstlerin Haleh Redjaian.

Das bayerische Städtenetzwerk STADTKULTUR e.V., das zum Auftakt seines Kunstfestivals GEWEBE. Textile Projekte ins MKK eingeladen hatte, weiß, worum es bei Netzwerken geht, wie man es zusammenhält und dass ein Gewebe auch reißen kann. Seit den 1970er Jahren arbeiten hier 50 bayerische Städte zusammen und schaffen gemeinsame Kunst- und Kulturprojekte, setzen Impulse. Eine Kulturarbeit, die an diesem Abend besonders gewürdigt wurde. Es seien über die Jahre nicht nur funktionierende Netzwerke, sondern echte Freundschaften entstanden, bedankte sich Norbert Tessmer, Oberbürgermeister der Stadt Coburg und Vorsitzender des Städtenetzwerkes, sehr persönlich bei STADTKULTUR-Geschäftsführerin Dr. Christine Fuchs. Und er weiß auch um die Relevanz guter Zusammenarbeit, denn, so zitierte es Konfuzius, „Wer am falschen Faden arbeitet, zerstört das ganze Gewebe.“

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